Autos, Nutrias, Wildgänse und Stakeholder Management

Eine ansprechende Verbindung von Natur und Technik ist in der Autostadt Wolfsburg zu finden. Als Mixed-Use-Center bietet die Autostadt einen wunderbaren Landschaftspark mit Attraktionen, Gastronomie und der Präsentation von Autos in architektonisch reizvollen Pavillons. Durch die vielen Wasserläufe, Teiche, Seen, die mit dem Mittelandkanal verbunden sind, haben sich zahlreiche Tierarten (u.a. Wildgänse, Nutrias) angesiedelt, die hier sicher vor natürlichen Feinden sind. Für die Expo 2000 auf 28 Hektar entstanden, ist die Autostadt zu einem überregionalen Freizeitpark geworden, der nicht nur Kunden des VW-Konzerns anzieht, sondern bis Ende 2017 insgesamt ca. 37 Mio. Besucher. Das schafft sowohl VW einen Nutzen (Stakeholder Bindung), als auch anderen Partnern (Gastronomie, Hotellerie, Stadt Wolfsburg, Dienstleistern) und zahlt positiv auf die Reputation des Konzernes ein.

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Kommunikatoren fetzen sich (nicht) mit ConTROLLern !!!

Controllern und Kommunikatoren wird ein gespanntes Verhältnis nachgesagt. Beide sprechen unterschiedliche Sprachen, die einen sind auf Geld und Kennzahlen  fokussiert, die anderen auf Wirkung bei Stakeholdern. Sagt man. Die einen wollen angeblich messen, die anderen Verhalten und Einstellung ändern. Allerdings stehen Kommunikatoren zunehmend in der Rechtfertigungsecke, weil sich ihr Tun nicht im Messsystem der Organisation in finanziellen Größen ausdrücken lässt.

Kommunikatoren wird nachgesagt,  kreative, fröhliche Menschen zu sein. Controller zeigen meist eine grimmige, sorgenvolle  Miene und gehen zum Lachen in den Keller. Und wollen Controller nicht kontrollieren, ist nicht im Begriff ConTROLLer das Wort Troll enthalten? Lauter negative Attribute, die ConTROLLern zuzuschreiben sind?

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Worum geht es im Kommunikations-Controlling?

“Controlling on the Move” lautet das Motto des 43. Congress der Controller am 23./24.April 2018 in München. Der Performance Manager Podcast war live vor Ort und hat auf der größten Controller-Fachtagung in Europa ein Interview mit mir zum Thema Kommunikations-Controlling geführt. Darin geht es in ca. 20 Minuten um die Arbeit des Fachkreis Kommunikations-Controlling des Internationalen Controller Vereins und folgende Fragen:

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Kommunikations-Controlling in der Digitalen Transformation – Eine Annäherung

Digitalisierung wird oft als reine IT-Angelegenheit betrachtet. Dabei verändert die Digitale Transformation umfassend Unternehmen, deren Struktur und Geschäftsmodelle.

Des Fachkreis Kommunikations-Controlling (ICV)  machte dieses Thema zum Inhalt seines 33. Arbeitstreffens am 15./.16. März in Bonn. Das Ziel dieses Treffens war es,

  • ein gemeinsames Grundverständnis für Digitale Transformation von Unternehmen zu entwickeln und
  • Anknüpfungspunkte für ein Kommunikations-Controlling zu finden.

Einen wichtigen ersten Impuls dafür lieferte Philipp Schindera, Leiter Corporate Communications der Deutschen Telekom AG“ seine“ Unternehmenskommunikation in Zeiten der digitalen Transformation vor.

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Imagekampagne – das rockt!

Den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) ist es gelungen, Beziehungen zu Kunden neu zu beleben, und durch einen ganzheitlichen Ansatz der Organisation an der Beseitigung von Störfaktoren zu arbeiten, die diese Beziehungen gefährden. Die finanziell messbaren Folgen: Zunahme der Fahrkarten-Abonnements und geringere Kosten! Wie können diese Maßnahmen gesteuert werden? Die Antworten darauf liefern das Kommunikations-Controlling.

BVGAria

Der Beitrag zeigt, welchen Anteil ein positives Unternehmensimage an der Wertschöpfung eines Unternehmens haben kann. Traditionell werden Maßnahmen zur Beeinflussung des Images durch die Unternehmenskommunikation und das Marketing durchgeführt und mit den Methoden des Kommunikations- und Marketingcontrollings erfolgreich gesteuert. Aus der Sicht von Kunden werden damit aber nur Versprechen abgegeben, die an den Touchpoints eingelöst werden müssen. Daher ist die Steuerung der Einflussgrößen im Touchpoint-Management eine wichtige Aufgabe der gesamten Organisation und kann dazu beitragen, das in vielen Unternehmen vorhandene Abteilungsdenken zu überwinden.

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Das Wirkungstufenmodell

Erfolg ist auf der eigenen Leistung basierendes Voranschreiten auf ein Ziel hin. (vgl. Wikipedia)

Die Definition von Erfolg hängt davon ab, welche Ziele angestrebt werden. Soll ein Erfolg erzielt werden, müssen zuvor messbare Ziele und ein Zielniveau vereinbart werden, dessen Erreichen den Erfolg darstellt. Um die gesetzten Ziele zu erreichen, bedarf es Maßnahmen, deren Umsetzung zur Zielerreichung führen, folglich also auf das Ziel hin durchgeführt werden.

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Auf dem Sprung in den Zukunft

Die Schweizer Fachtagung für Communications Controlling feiert am 29. Juni 2017 das zehnjährige Jubiläum. Mit der Digitalisierung bietet sich die Chance, Einstellungen und Verhalten von Stakeholder mit weniger aufwendigen Maßnahmen zu messen. Big Data schafft neue Möglichkeiten bei gestiegener Dynamik. Diesen neuen Chancen geht die Tagung an der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich mit zahlreichen Speakern nach:

Einblicke, Inputs und Know-how erhalten Teilnehmende an Keynotes und Labs von Speakern wie  Prof. Dr. Christopher Storck, Quadriga Hochschule Berlin, Patrick Bunk, CEO Ubermetrics, Berlin, Marion Marxer, marxerevolution GmbH und Chris Öhlund, Chairman of the Board, Verivox AG, Switzerland.

Mehr unter: www.communicationscontrolling.ch und in einem Beitrag „Erfolgskontrolle heute – Wo stehen wir?auf LinkedIn von Andraes Jäggi

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