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Kommunikations-Controlling bei der Deutschen Post DHL

Strategie! – und wie?

Wie funktionieren Aufbau und Management einer einheitlichen Kommunikationsstrategie, die Qualität der Kommunikation steigert und diverse Stakeholder einer Organisation einbindet? Prof. Dr. Christof Ehrhart, Honorarprofessor für Internationale Unternehmenskommunikation am Lehrstuhl für Strategische Kommunikation der Universität Leipzig stellt in seiner Keynote den ehrgeizigen Aufbau- und Entwicklungsprozess bei der Deutschen Post DHL dar. Dort leitet er die Konzernkommunikation und  Unternehmensverantwortung.

Bild2.Tagung

Manchmal muss man um die Ecke kommunizieren, um seine strategischen Ziele zu erreiche, begann Prof Erhart seinen Vortrag. Dabei zeigte er in wenigen Sätzen die Entwicklung der Unternehmenskommunikation in 120 Jahre von der reinen Öffentlichkeitsarbeit zum Beziehungsmanagement auf. Sein Unternehmen setzt auf Beziehungsmanagement und folgt dabei Edward Freeman. Dabei stehen die Reputation (Wahrnehmung als verantwortungsbewusstes Unternehmen) und deren Treiber im Zentrum der Strategie, die sich an potenzielle Mitarbeiter, Kunden und Investoren richtet.

Die Reputation wird als Treiber für den Erfolg des Unternehmens begriffen.

Der Vorteil nach Meinung von Prof. Erhart:

Reputation ist gut erforscht und erlaubt daher einen Vergleich mit anderen Unternehmen.

Dazu geht die Deutsche Post neue Wege mit dem Erfolgsfaktor “Corporate Empathy”:

Die Kommunikation erklärt nicht nur der Welt das Unternehmen, sondern dem Unternehmen die Welt deuten. Es sollen nicht  getroffene Entscheidungen erläutern werden, sondern nachhaltige Entscheidungen sollen ermöglicht werden.

Corporate Emphathy hat zwei Dimensionen:

  1. Sie beeinflussen die Wahrnehmungen des Unternehmens durch empathische Kommunikation mit dem Ziel Reputationsaufbau. Dazu gibt es ein Reputationsmanagement mit dem Nebeneffekt Interessensausgleich.
  2. Die Anspruchsgruppen sollen durch empathische Interaktion eingebunden werden, mit dem Ziel einen Dialog zu etablieren. Dadurch soll ein Interessensausgleich mit Nebeneffekt Reputationsaufbau entstehen

Letztlich sei Strategie ganz einfach, schloss Prof. Erhart seinen Vortrag ab, wenn man sich folgende Fragen stelle:

Wer bin ich, wo will ich hin, welche Ziele habe ich?

Die anderen Vorträge der Tagung hier im BLOG:


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