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MERCKwürdiges Arbeitstreffen in Darmstadt

Tolle Arbeitsbedingungen für das 27. Arbeitstreffen des Fachkreis Kommunikations-Controlling bei der Merck KGaA. Die 23 Teilnehmer hatten es sich zum Ziel gesetzt, die Wirkungsstufen-Kanäle-Matrix weiter mit Messpunkten und –größen zu befüllen und ein gemeinsames Verständnis dafür zu entwickeln, welche wesentlichen Kennzahlen für welche Zwecke und welche internen Stakeholder relevant sind. Und das zwei Tage lang mit hervorragender Atmosphäre und Bewirtung im Innovations-Center der Merck KGaA in Darmstadt, eben MERCK würdig. 😉

Gruppenfoto

Der Fachkreis im Innovations Center

 

Kommunikations-Controlling bei der Merck KGaA

Zunächst stellte Gastgeberin Aferdita Kastrati das Kommunikations-Controlling der Merck KGaA vor. Die Kommunikationsfunktion wird bei Merck als wertschöpfende Funktion für das Unternehmen und sein Geschäftsmodell verstanden. Dabei präsentierte sie ein „nach Lehrbuch“ umgesetztes Konzept,

  • mit einem umfassender Ansatz, der Methoden auf allen Wirkungsstufen verwendet,
  • der durch Dialog mit der Strategieabteilung an die Unternehmensstrategie anknüpft,
  • Leistungen der Unternehmenskommunikation zur Unterstützung der Unternehmensstrategie vereinbart und entwickelt,
  • durch aktive Steuerung und Optimierung der eingesetzten Maßnahmen/Kampagnen und Instrumente (Medienkanäle, Mitarbeiter Zeitung, Intranet) mittels einhergehender Analysen und Schlussfolgerungen,
  • mit Hilfe einer Planstelle Kommunikations-Controlling (1 FTE) in Corporate Communications (Bereich Kommunikationsmanagement/-strategie)verankert.

Traditionell gab es dazu ein Feedback und Anregungen durch die Mitglieder des Fachkreises, die in zwei Gruppen (Praktiker, Top-Management/Methoden) das Kommunikations-Controlling unter die Lupe nahmen. Dieses Feedback aus dem Fachkreis ist durch die versammelte Kompetenz das „Dankeschön“ an den Gastgeber, in diesem Fall die Merck KGaA, und kann für die Weiterentwicklung des Ansatzes verwendet werden.

Arbeitsatmosphäe.jpg

Intensives Arbeiten und Nachdenken

 

Augsburger Programm

Dr. Reimer Stobbe, Leiter des Arbeitskreises stellte das „Augsburger Programm“ vor. In diesem vom Leitungskreis erarbeiteten Papier sind die nächsten Arbeitspakete des Fachkreises enthalten.

  1. Wirkungsstufen: Outflow – weitere Möglichkeiten – Vertiefung/Weiterführung aus Augsburg (Investitionsrechnung, Reputationsertrag, Monetarisierung der Kommunikationsarbeit)
  2. Anwendung der Wirkungsstufen auf der strategischen Ebene im Stakeholder-Management (Doppelhelix)
  3. Historie und Zukunft der Wirkungsstufen: Begrifflichkeit und Anschlussfähigkeit.
  4. Strategisches Haus am idealtypischen Beispiel entwickeln (Stakeholder-Management)
  5. … und bis zu den Maßnahmen und funktionalen Wirkungsstufen kaskadieren
  6. Dialogisches Reporting

Bericht aus dem Leitungskreis

Der zweite Tag 20. November begann mit dem Bericht aus dem Leitungskreis, in dem über verschiedene Veranstaltungen und Kooperationen mit Beteiligung des Fachkreises berichtet wurde:

Arbeitsgruppen

Im Anschluss wurde dann an den Methoden des Kommunikations-Controllings in zwei Gruppen weitergearbeitet:

  • In der einen Gruppe wurde die Wirkungsstufen-Kanäle-Matrix mit weiteren Messpunkten und Messgrößen befüllt. Wesentliche Erkenntnisse: Viele Kommunikationsprodukte erzielen messbar nur Reichweite. Erst in Kombination mit anderen Elementen (z.B. Response) kann Wirkung gemessen werden.
Abbildung11

Gib eine Beschriftung ein

Beispiel für eine Wirkungsstufen-Kanäle-Matrix (Pollmann, S.43)

  •  In der anderen Gruppe wurden Kennzahlen aus der Sicht der Unternehmensführung betrachtet. Welchen Zweck sollen Kennzahlen erfüllen, was sollen sie ermöglichen? Die Umsetzung welchen Zieles soll damit gemessen werden. Welche Story ist mit der Einbettung der Kennzahl in die Geschäftspolitik verbunden. Denn Kennzahlen sollen einen Anlass zum Gespräch bieten.

Beide Gruppen lieferten interessante Ergebnisse und führten in der anschließenden intensiven Diskussion zu der Erkenntnis zu einem weiteren zukünftigen Arbeitspaket:

Dialogisches Reporting in der Unternehmenskommunikation

Am 17./18. März 2016 ist der Fachkreis zu Gast bei der EnBW AG in Stuttgart.


1 Kommentar

  1. chilker6 sagt:

    Danke für den interessanten Beitrag! Leider kann ist die Grafik zu klein, um sie zu lesen. Ich habe das Modell zum Kommunikationscontrolling für meine Dissertation „Social Media Marketing am Beispiel der Versicherungsbranche“ aufgenommen und dazu im Social Media Kontext beleuchtet. Und ich habe einen Blogbeitrag über Social Media Controlling geschrieben: http://socialmedia-fuer-unternehmer.de/social-media-controlling-fuer-unternehmen/

    Gefällt mir

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