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Archiv des Autors: Rainer Pollmann

Was ist Kommunikations-Controlling (#06)

In einem anderen BLOG-Beitrag ging es um die Aufgabe des Controllings ist es, Rationalität bei der Führung von Organisationen sicherzustellen (Weber/Schäffer S.37ff.). Rationalität der Unternehmensführung bedeutet, dass Controller als Partner des Managements neben zahlenbasiertem Vorgehen und analytischem Denken dessen Wissen und Können, dessen opportunistisches Verhalten und Emotionen und vor allem auch dessen kognitive Verzerrungen (Kahnemann, S. 139ff.) hinterfragt und damit verbundene Probleme zu lösen versucht. Dazu gehört es, eingefahrene Denkmuster aufzubrechen, neue Perspektiven in die Diskussion einzubringen, Kritik am Unternehmen zu organisieren und das mögliche Scheitern betrieblicher Vorgänge oder des Geschäftsmodells anzusprechen (Weber/Schäffer S.51ff.).

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Warum benötigen wir ein Kommunikations-Controlling?

Frage ich Kommunikatoren, was ihnen zum Stichwort Controlling einfällt, dann werden viele Begriffe genannt oder Aussagen getroffen. Als Controller ist es sehr interessant zu erfahren, was mit diesem Begriff verbunden wird, denn manchmal gibt es da ein sehr unterschiedliches Verständnis. Meist sind aus auch irgendwie negativ besetzte Begriff, die genannt werden Bekanntlich kann ja ein Glas halb voll oder halb leer sein. Dabei bietet ein Kommunikations-Controlling so viele Chancen….

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Was ist Kommunikations-Controlling? (#05)

In einem anderen BLOG-Beitrag ging es um Rationalitätssicherung.

Hand auf´s Herz:

Wie viele Entscheidungen werden in der Kommunikation aus dem Bauch heraus (und mit Erfahrung) und wie viele datenbasiert? Denn datenbasierte Entscheidungen folgen dem in dem Video der WHU so amüsant dargestellten Rationalitätsprinzip. Was gehört sonst noch zum Controlling? Ich will es am Beispiel „Sylvester“ beschreiben:

Ich möchte Controlling zunächst am Beispiel einer kleinen Geschichte erläutern, nämlich am Bespiele des Silvesterabends und einer Situation, die uns allen sehr vertraut ist…..

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Kommunikatoren fetzen sich (nicht) mit ConTROLLern !!!

Controllern und Kommunikatoren wird ein gespanntes Verhältnis nachgesagt. Beide sprechen unterschiedliche Sprachen, die einen sind auf Geld und Kennzahlen  fokussiert, die anderen auf Wirkung bei Stakeholdern. Sagt man. Die einen wollen angeblich messen, die anderen Verhalten und Einstellung ändern. Allerdings stehen Kommunikatoren zunehmend in der Rechtfertigungsecke, weil sich ihr Tun nicht im Messsystem der Organisation in finanziellen Größen ausdrücken lässt.

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Total Costs of Decision oder der Fall adidas

In Zeiten der Krise sind Controller als Partner des Managements besonders gefragt. Sie bereiten die Entscheidungen des Managements vor, indem sie Szenarien entwickeln und deren finanzielle Auswirkungen berechnen. Ein wichtiger Aspekt ist meist nicht Bestandteil solcher Szenarien: Die mögliche Reaktion wichtiger Stakeholder auf Management-Entscheidungen und deren finanzielle Auswirkungen! In diesem Beitrag soll am Beispiel der adidas AG gezeigt werden, warum bei der Vorbereitung von Entscheidungen die Unternehmenskommunikation mit einbezogen werden sollte: Alternativen sind erst dann vollständig und vergleichbar, wenn die Total Costs of Decision bekannt sind.

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Ich habe mich gefreut…

Im Februar hatte ich das Vergnügen die Teamarbeiten Communication Controlling aus dem CAS Strategisches Kommunikationsmanagement der HWZ #fhhwz  beurteilen zu dürfen.  Die Aufgabe war es in Teams ein Konzept für ein Kommunikations-Controlling für einen Praxisfall zu entwickeln. Das Lesen und Beurteilen haben mir viel Freude bereitet, denn die Teams haben interessante Lösungen entwickelt.

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Stakeholder-Management erfordert Kommunikations-Controlling

Spätestens seit Friday for Future ist der Klimawechsel und der CO2-Ausstoß allen ins Bewusstsein gerückt. Die ganze Thematik führt uns  vor Augen, dass wir als Menschheit einige Dinge dringend überdenken und ändern müssen. In vielen Unternehmen wird das Thema Nachhaltigkeit tatsächlich gelebt, wie eine aktuelle Studie von Hering-Schuppener  zeigt. Spätestens der Aufsehen erregende Beitrag (HBR 2011) von Michael E. Porter und Mark R. Kramer über den Shared Value macht uns bewusst, dass die Gesellschaft mehr als nur einen Shareholder Value von Unternehmen erwartet, um die „License to operate“ immer wieder zu bestätigen. Seit einiger Zeit gibt es daher Diskussionen, was denn der Zweck von Unternehmen ist. Wird diese Diskussion nicht als Alibi-Diskussion verstanden, dann kann ein Shared Value nur über einen verstärkten Stakeholder-Dialog identifiziert werden. Denn der Shared Value kann unterschiedlich ausfallen und wird eben von denjenigen, die ein Interesse en einem Unternehmen und seiner Existenz haben ganz unterschiedlich gesehen. Damit wird in jedem Unternehmen der Bereich Unternehmenskommunikation wichtiger. Versteht man Unternehmenskommunikation nicht als „Presseabteilung“, dann sind hier die Experten versammelt, die durch einen Dialog mit den wichtigsten Stakeholder-Gruppen dafür sorgen, dass stabile Beziehungen entstehen und Stakeholder mit dem, was sie tun, das Geschäftsmodell eines Unternehmens fördern oder aber wenigstens nicht behindern.

Joe Kaeser hat das versucht, in dem er einen Dialog mit Luisa Neubauer zu führen versucht oder sie sogar als Mitglied des Aufsichtsrates zu gewinnen. Nimmt ein Unternehmen den Shared Value-Gedanken ernst, dann bedeutet das nicht nur nachhaltiges Wirtschaften, sondern auch ein Integriertes Denken, also einen völlig anderer Steuerungsansatz. Stakeholder Management wird notwendig, denn Stakeholder können das Geschäftsmodell unterstützen oder aber behindern, was das Integrated Reporting  sehr deutlich macht. Dies hat Prof. Dr. Christopher Storck in einem Beitrag wunderbar ausgeführt.

Damit sollte eigentlich die Bedeutung einer professionell geführten Unternehmenskommunikation und damit eines Kommunikations-Controllings  steigen.

Ich freue mich darauf!

Heute sind die Teamarbeiten Communication Controlling aus dem CAS Strategisches Kommunikationsmanagement der HWZ #fhhwz  bei mir eingetroffen.  Bis zum 14. Februar 2020 habe ich Zeit diese zu beurteilen. Die Studenten waren sehr fleißig, wie mir ein erster Blick gezeigt hat. Es sieht nach vielversprechenden Cases aus. Das Begutachten wird bestimmt erfreulich sein! Mal sehen, welche Konzepte für ein Kommunikations-Controlling entwickelt wurden!

Ich freu‘ mich d’rauf! 🙂

Abbildung7

Die Wirkungsstufen der Kommunikation (DPRG/ICV)

Mit Wirkungsorientierter Budgetierung transparenter budgetieren!

Der Bundesverband Industrie Kommunikation (bvik) führt seit 2011 jährlich eine Befragung von Marketing-Verantwortlichen in Industrieunternehmen zum Thema Marketing-Budgets durch. Ziel ist es, Benchmarks als wertvolle Entscheidungshilfe für die Budgetplanung zu schaffen und B2B-Marketern Orientierung zu bieten.

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Was ist Kommunikations-Controlling? (#04)

Vielfach wird unter Kommunikations- oder Marketing-Controlling eine Erfolgskontrolle der durchgeführten Maßnahmen verstanden. Erfolgskontrolle ist aber nur ein Aspekt von Controlling, wie auch der Begriff „Kontrolle“ nicht mit „Controlling“ gleichgesetzt werden sollte. Mit Controlling ist das Steuern von Unternehmen(sbereichen) gemeint, das Führen mit messbaren Zielen. Im Verständnis der größten Controlling Community in Europa (Internationaler Controller Verein e.V.) sind Manager für die Ergebnisse ihres Bereichs verantwortlich, Controller für die Transparenz der Ergebnisse.

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