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Archiv der Kategorie: Wissen

Was ist Kommunikations-Controlling (#06)

In einem anderen BLOG-Beitrag ging es um die Aufgabe des Controllings ist es, Rationalität bei der Führung von Organisationen sicherzustellen (Weber/Schäffer S.37ff.). Rationalität der Unternehmensführung bedeutet, dass Controller als Partner des Managements neben zahlenbasiertem Vorgehen und analytischem Denken dessen Wissen und Können, dessen opportunistisches Verhalten und Emotionen und vor allem auch dessen kognitive Verzerrungen (Kahnemann, S. 139ff.) hinterfragt und damit verbundene Probleme zu lösen versucht. Dazu gehört es, eingefahrene Denkmuster aufzubrechen, neue Perspektiven in die Diskussion einzubringen, Kritik am Unternehmen zu organisieren und das mögliche Scheitern betrieblicher Vorgänge oder des Geschäftsmodells anzusprechen (Weber/Schäffer S.51ff.).

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Was ist Kommunikations-Controlling? (#05)

In einem anderen BLOG-Beitrag ging es um Rationalitätssicherung.

Hand auf´s Herz:

Wie viele Entscheidungen werden in der Kommunikation aus dem Bauch heraus (und mit Erfahrung) und wie viele datenbasiert? Denn datenbasierte Entscheidungen folgen dem in dem Video der WHU so amüsant dargestellten Rationalitätsprinzip. Was gehört sonst noch zum Controlling? Ich will es am Beispiel „Sylvester“ beschreiben:

Ich möchte Controlling zunächst am Beispiel einer kleinen Geschichte erläutern, nämlich am Bespiele des Silvesterabends und einer Situation, die uns allen sehr vertraut ist…..

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Total Costs of Decision oder der Fall adidas

In Zeiten der Krise sind Controller als Partner des Managements besonders gefragt. Sie bereiten die Entscheidungen des Managements vor, indem sie Szenarien entwickeln und deren finanzielle Auswirkungen berechnen. Ein wichtiger Aspekt ist meist nicht Bestandteil solcher Szenarien: Die mögliche Reaktion wichtiger Stakeholder auf Management-Entscheidungen und deren finanzielle Auswirkungen! In diesem Beitrag soll am Beispiel der adidas AG gezeigt werden, warum bei der Vorbereitung von Entscheidungen die Unternehmenskommunikation mit einbezogen werden sollte: Alternativen sind erst dann vollständig und vergleichbar, wenn die Total Costs of Decision bekannt sind.

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Ich habe mich gefreut…

Im Februar hatte ich das Vergnügen die Teamarbeiten Communication Controlling aus dem CAS Strategisches Kommunikationsmanagement der HWZ #fhhwz  beurteilen zu dürfen.  Die Aufgabe war es in Teams ein Konzept für ein Kommunikations-Controlling für einen Praxisfall zu entwickeln. Das Lesen und Beurteilen haben mir viel Freude bereitet, denn die Teams haben interessante Lösungen entwickelt.

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Mit Wirkungsorientierter Budgetierung transparenter budgetieren!

Der Bundesverband Industrie Kommunikation (bvik) führt seit 2011 jährlich eine Befragung von Marketing-Verantwortlichen in Industrieunternehmen zum Thema Marketing-Budgets durch. Ziel ist es, Benchmarks als wertvolle Entscheidungshilfe für die Budgetplanung zu schaffen und B2B-Marketern Orientierung zu bieten.

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Imagekampagne – das rockt!

Den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) ist es gelungen, Beziehungen zu Kunden neu zu beleben, und durch einen ganzheitlichen Ansatz der Organisation an der Beseitigung von Störfaktoren zu arbeiten, die diese Beziehungen gefährden. Die finanziell messbaren Folgen: Zunahme der Fahrkarten-Abonnements und geringere Kosten! Wie können diese Maßnahmen gesteuert werden? Die Antworten darauf liefern das Kommunikations-Controlling.

Der Beitrag zeigt, welchen Anteil ein positives Unternehmensimage an der Wertschöpfung eines Unternehmens haben kann. Traditionell werden Maßnahmen zur Beeinflussung des Images durch die Unternehmenskommunikation und das Marketing durchgeführt und mit den Methoden des Kommunikations- und Marketingcontrollings erfolgreich gesteuert. Aus der Sicht von Kunden werden damit aber nur Versprechen abgegeben, die an den Touchpoints eingelöst werden müssen. Daher ist die Steuerung der Einflussgrößen im Touchpoint-Management eine wichtige Aufgabe der gesamten Organisation und kann dazu beitragen, das in vielen Unternehmen vorhandene Abteilungsdenken zu überwinden.

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Das Wirkungstufenmodell

Erfolg ist auf der eigenen Leistung basierendes Voranschreiten auf ein Ziel hin. (vgl. Wikipedia)

Die Definition von Erfolg hängt davon ab, welche Ziele angestrebt werden. Soll ein Erfolg erzielt werden, müssen zuvor messbare Ziele und ein Zielniveau vereinbart werden, dessen Erreichen den Erfolg darstellt. Um die gesetzten Ziele zu erreichen, bedarf es Maßnahmen, deren Umsetzung zur Zielerreichung führen, folglich also auf das Ziel hin durchgeführt werden.

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Kommunikationssteuerung – Impulse, Erfahrungen, Neuorientierungen

Der Anfang Oktober von Lothar Rolke und Jan Sass herausgegebene Autoren-Sammelband (Berlin: Walter de Gruyter) behandelt das Thema einer erfolgreichen Steuerung von Unternehmenskommunikation in der digitalen Gesellschaft und schließt dabei die Grundlagendiskussion um Kommunikation als Wertschöpfung ein. Kommunikationssteuerung wird als zielorientierter und revolvierender Managementprozess verstanden, der einen fortlaufenden Dialog und die kontinuierliche Auswertung von Daten erfordert. Dabei korrespondiert die Zielplanung mit dem Wirkungsmanagement: der Ergebniserfassung, seinen Interventionen und Nachsteuerungen. Neben einleitenden theoretisch angelegten Beiträgen bietet das Buch eine Vielzahl von Praxisbeispielen für Kommunikationssteuerung und Wertschöpfung.

Rezensionen sind im DPRG-Journal sowie im pressesprecher erschienen.

Dies ist im Jahr 2016 die zweite Publikation zum Thema Kommunikationssteuerung .

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ECM 2016 => strategische Klemme für Kommunikatoren?

Sind Big Data und der digitale Wandel das Zukunftsthema für die Unternehmenskommunikation? Dieser Fragestellungen ging das Team des European Communication Monitor in seiner aktuellen Befragung 2016 nach. Darüber hinaus wurden auch 2016 einige seit 10 Jahren immer wieder gestellten Fragen wiederholt. Interessant ist, wie, dass z.B. 72 % der europäischen PR-Profis davon ausgehen, dass Big Data ihre Arbeit und ihre Profession grundlegend verändern werden. Doch nur eine Minderheit besitzt ein umfassendes Verständnis für das Thema. (mehr …)

Digitaler Wandel und Strategie im Kommunikationsmanagement

Die Möglichkeiten und Herausforderungen, die sich aus dem Thema „Industrie 4.0“ oder „Internet der Dinge“ oder der digitalen Transformation von Organisationsformen und Geschäftsmodellen ergeben, verändern nicht nur Wertschöpfungsketten, sie verändern auch die Art und Weise, wie Individuen und Organisationen Information aussenden und verarbeiten. Sind Kommunikationsmanager dafür gerüstet?

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